Das Rosenwunder

heilige_elisabethOft wird die Figur der heiligen Elisabeth mit einem Korb voller Rosen und Brot dargestellt – so auch vor unserem Kindergarten. Diese Darstellung geht zurück auf das Rosenwunder, von dem man sich erzählt, obwohl es weder in der Lebensbeschreibung noch in den großen Legendensammlungen verzeichnet ist:

Ludwig, von seiner Umgebung gegen Elisabeths angebliche Verschwendung aufgehetzt, trat seiner Frau, die mit einem mit Brot gefüllten Deckelkorb die Burg herab stieg, mit der Frage entgegen: „Was tragt Ihr da in Eurem Korbe?“ Elisabeth wollte ihren Gemahl nicht betrüben und doch auch ihre Christenpflicht nicht versäumen. In ihrer Not stammelte sie verwirrt: „Es sind Rosen, Herr …“ Da riss der Landgraf zornig die Decke vom Korb. Sein Grimm verwandelte sich in Staunen und Bestürzung. Der Korb der Landgräfin Elisabeth war tatsächlich voller Rosen.

 

Man kann die Rosen auch als symbolisches Zeichen deuten – denn wenn Elisabeth Brot austeilte, so lag darin immer auch ein Stückchen von ihr selbst, sie verschenkte nicht nur notwendige Nahrung für den Körper – sondern auch Liebe und Menschlichkeit. Aus dem Brot werden Rosenblüten – Liebe läßt erblühen.

 

 

Quellen:

"Religionspädagogische Praxis - Teilen und Helfen" , Handreichungen für elementare Religionspädagogik, 5 Jhrg, Heft IV/1980

 

http://www.heiligenlexikon.de/BiographienE/Elisabeth_von_Thueringen.htm

http://www.heilige-elisabeth-von-thueringen.de/heiligeelisabeth_xslt/heilige_elisabeth/rosenwunder.php?navid=5

 

http://www.heilige-elisabeth-von-thueringen.de/heiligeelisabeth_xslt/heilige_elisabeth/heilige_elisabeth.php?navid=1

 

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